01
August
grenzen. und "ich denke ja gar nichts, ich sage es ja nur."

übergangsgebäude des österreichischen parlaments mit verfassungstext.






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nicht nur wien löste widersprüchlichste gefühle aus. das politische ist nicht wegzudenken. eigentlich sollte es die route wien, budapest, prag werden. aber wir mußten die reisepläne ändern und so ist wien-balaton-budapest daraus geworden. ausgerechnet österreich und ungarn, aber ich habe vor dem parlament in budapest an iván fischer gedacht.
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das wort seenotrettung ist ausnahmsweise, und vielleicht nur, mal kein euphemismus. die rettung steht an letzter stelle und in frage. im vordergrund steht die rettung auf hoher see, die notrettung. und selbst den rettern sterben die menschen auf den schiffen. die rettung bedeutet noch zu leben und doch noch nicht gerettet zu sein. das mindeste ist doch, über die zusammenhänge nachzudenken.
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inzwischen hatten wir wien hinter uns gelassen.

keine grenzkontrolle, übrigens. aber, das war mir gar nicht (mehr) bewußt: grenzübergang ausgerechnet via sopron.


dann am balaton.

(immer wieder muß auch das kuscheltier von kind2 aufs photo)



fonyod.


siófok.
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budapest.

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kurz nach acht. (ein kaffeegetränk noch vor dem frühstück) und unglaublich, ich habe einen teil der fischerbastei ganz für mich alleine.


am letzten morgen, sonnenaufgang, ein photo aus dem hotelzimmer.


 
 
18
Juli

Holt euch einen Kaffee, nehmt euch ca. 14 min. Zeit und fragt euch selbst:
"Was kann oder muss ich (jeder) tun, um wieder ein kleines bißchen mehr Gerechtigkeit in unsere Gesellschaft zu bringen?" "Warum greift man grundsätzlichen die Schwachen / Ärmsten an und lässt die Starken / Reichen laufen"?
.

für kaffee ist es jetzt zu spät (und ich empfehle, den ton ausschalten).

nicht zu spät war heute die wahl meiner urlaubslektüre. wenn ich das richtig verstehe, heißt es erst einmal über gesellschaft nachzudenken.


 
 
24
Dezember
eine gute und alte tradition,

eine weihnachtsgeschichte von alexander osang.

 
 
26
Mai
frankreich, mon amour.

 
 
06
August
good night (and good luck).

 
 
11
September
lesetipp:
„Der einstige Zentralratspräsident Ignatz Bubis bekam einmal Neujahrswünsche der damaligen Oberbürgermeisterin Frankfurts - mit der Bemerkung, sie hoffe, dass der "Friedensprozess in Ihrem Lande" weitergehe. Bubis wies sie darauf hin, dass er Deutscher sei wie sie selbst.“

 
 
20
Juni
ein bißchen urlaub.

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es ist unübersehbar, daß auch hier, auf der sogenannten schickimicki-insel die immobilienkrise ihre spuren hinterlassen hat (und gehabt haben wird).
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auf dem festland sollen gestern schwere unwetter ihre ganz eigenen verwüstungen angerichtet haben.
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vielleicht "lese" ich die falschen nachrichten, nix gefunden. dafür aber zum beispiel dies und das - die bilder sind die gleichen.
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eigentlich kann es nur eine frage der zeit sein, bis alles zusammenbricht. die frage muß vielmehr sein, was oder wer danach kommt. ist vielleicht nicht lustig.
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die-gute-nacht-musique - von hier an blind.
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ansonsten, hundemüde.
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last but not least, die frage des tages: wie lange dauert das noch?

 
 
04
April
fernweh. ein bißchen.

 
 
08
März
wie heine 1834 schon schrieb: "ich lebe sehr ruhig und gelassen, und habe hier den doppelten vortheil, daß ich erstens in paris bin und zweitens nicht in deutschland bin."

 
 
21
Mai
so was irres habe ich noch nie erlebt. "zwei erwachsene und zwei kinder" antwortet die weitaus-bessere-hälfte auf die frage des museums-
shopmitarbeiters, für wieviele personen der eintritt zu berechnen sei. woraufhin sich unter den drei anwesenden museumsshopmitarbeitern ein mindestens zehnminütiger diskurs über den preis, der zu bezahlen sei, entspann. das fand ich ein bißchen irre, denn hinter dem mann, der die kasse (mehr oder minder) bediente, hing eine preistafel. aber die, so versicherte mir die weitaus-bessere-hälfte später, gilt gar nicht. ach so.

ich entfernte mich mit kind2 vom ort der erörterungen, um im magazin der stiftung preußische schlösser und gärten berlin-brandenburg: sans, souci. zu blättern und entdeckte einen hinweis auf ein barockes kinderfest in schloß und garten zum thema: "kegel, bogen, pfeil und reifen - was haben die kinder vor dreihundert jahren gespielt". nach caputh wollten wir eigentlich sowieso einmal, (aber leider liegt caputh auch in brandenburg).

der weitaus-besseren-hälfte war es in der zwischenzeit irgendwie gelungen, eintrittskarten zu erwerben. er entschwand, um kind1 aufs stille örtchen zu begleiten, da sprach mich der mann von der kasse an, fragte wo die weitaus bessere hälfte sei, weil man hätte nämlich einen fehler gemacht: wir hätten zwei euro zuviel bezahlt. als auch das erledigt war, begrüßte uns der eintrittskartenüberprüfer, den schon die kunde von besuchern im schloßmuseum erreicht hatte, persönlich mit dem hinweis: wir würden vermißt (vom mann an der kasse mit dem zwei-euro-überschuß in der kasse.) wir versicherten ihm, es sei alles geklärt.
es war irgendwie komisch, als wären wir die einzigen besucher. nein, wir waren die einzigen besucher, und die weitaus bessere hälfte glaubt auch: die ersten seit 1999. im nachhinein ist der gedanke gar nicht so abwegig.

was war denn eigentlich das problem an der kasse? wollte ich später wissen.

das problem war, daß in der supermodernen touchscreenkasse die position "eintrittskarte" zu fehlen schien, irgendetwas nicht eingespeichert war, was also zu dem mindestens zehnminütigen disput dreier museumsshop-mitarbeiter führte. man war willens, uns das eintrittsgeld abzunehmen aber nicht so recht in der lage. man wußte, wie hoch der eintritt ist, konnte das aber leider der supermodernen touchscreenkasse nicht beibringen. ich hatte der kasse keine besondere beachtung geschenkt, aber vielleicht ist sie eine außergewöhnlich schöne supermoderne touchscreenkasse. denn irgendeinen grund muß es für ihren einsatz ja geben, wenn nicht das erheben von eintrittsgeld im vordergrund steht.



so etwas kann einem eigentlich nur in brandenburg passieren, vielleicht noch in thüringen. aber dafür ist der schlosspark wunderschön.

 
 
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update: 2020.05.25, 18:07
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