03
November

so nimmt die ddr ihr seltsames ende. ich habe mir den dreiteiler angesehen, und bin sehr zwiegespalten. täter, opfer, geheimdienste, nomenklatur, bürgerrechtler oder veb-direktoren, und die ddr-neo-nazis. alle da. außer der (ok, was ist schon normal?) normale ddr- um nicht zu sagen alltägliche ddr-bürger; dieses ende muß seltsam sein. ich sage dazu: jein.

die anfänge des endes der ddr lassen sich zahlreich benennen, einer derer war aber zweifellos der vierte november. die kulturschaffenden, heutzutage wieder als die mißliebigen begriffenen oder angegriffenen, hatten einen wesentlichen anteil daran. sie waren vielleicht sogar beispielhaft in ihrem suchen zwischen anpassung und nichtanpassung, in dem viel später der werbung zum opfer gebliebenen phrase, so zu bleiben wie man ist. bestenfalls zu werden. der rest ist legende.


 
 
15
August

ich habe mich immer gefragt, wo bleibt nun das buch, von dem alexander
osang damals schon gesprochen hat. jetzte ist es da.


 
 
04
Juni

literatur läßt uns lachen, weinen, staunen, verzweifeln ... und meistens wissen wir, daß sich wer die geschichten ausgedacht hat. denn meistens handeln sie von menschen und jeder kennt ja menschen.

aber was heißt das nun?

ich frage mich das, weil in diesem blog mal auf eine geschichte von MlleReadOn verwiesen wurde. ich habe wenig in dem blog, was mittlerweile nicht existuiert, herumgelesen. und ich will mir kein urteil über den menschen dahinter bilden oder abgeben. ich möchte mit diesem verweis zwei bescheidene hinweise abgeben. in einem blog ist niemand zur wahrhaftigkeit oder zur wahrheit verpflichtet; es sei eben denn, wenn es behauptet wird. jede(r), die geschichten schreiben kann, kann im kontext dieser deutlich machen, ob und wie und wenn sich fiktion und wirklichkeit vermischen.
#
etwas ganz anderes ist es, wenn mit dem erzählten behauptet wird: so war es. nicht: so könnte es gewesen sein, oder wahrscheinlich wäre es so gewesen. oder anders.
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ich bin (ja) nicht sprachlos, offensichtlich. und auch nicht fassungslos, wenn das ganze blog "nur" literarisch" war; war mir nur ganz anders, als ich die dokumente sah. ich mag auf den punkt historikerin gar nicht eingehen: es ist unglaublich respektlos gegenüber der gedenkstätte yad vashem, den überlebenden des holocausts, den hinterbliebenen der opfer des holocaust.
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geschichtsvergessenheit. das vergessen ist nicht geschichte, geschichte fängt immer wieder an.


 
 
01
Februar
saul friedländer im interview (dlf kultur).

 
 
29
Dezember
amos oz – die wurzeln des fanatismus

 
 
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update: 2020.05.25, 18:07
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