09
Dezember

wenn ich mir so die original-nachrichten aus frankreich ansehe, dann weiß ich nicht, wie sich diese bewegung reflektieren soll oder das könnte.
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in vielen dingen mag ostermeier recht haben, aber daß die linken generell die grundschuld tragen, da kann ich nicht mitgehen. die armutsberichte werden seit jahren regelmäßig belächelt, von der angeblich linksgrünversifften presse, abgetan. mir fällt roger willemsen ein, der sich mit diesem thema beschäftigte - als linker etwa? wenn die linke nur mit streit in der presse vorkommt, es gibt ganz bestimmt genug an gründen sie zu kritisieren, so haben sie hierzu immer stellung bezogen.
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it's the economy, stupid!
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den alternativen presseclub schaue ich schon fast gewohnheitsmäßig wie früher den presseclub. und, ich glaube die stellen, an denen blome und schuhmacher aneinandergeraten sind die, die gesellschaft eben nicht zusammenhalten, sondern wo sie auseinander fallen. daß so ein auseinanderfallen nicht friedlich oder sozusagen zivilisiert stattfinden muß, kann sich doch jeder mit einem iq über 70 ausrechnen.
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die viel ehrlicheren fragen stellten sich, wenn man fragte, was die politik überhaupt zu entscheiden hat und wer in sie hineinregiert. das blöde ist, daß die politik letztlich genauso nese ist - angeschmiert - wie der diesel-fahrer. sie ermöglicht die imagination der "freien hand" des marktes, indem sie - nicht ohne das zu regeln - ihm ganz freie hand läßt. und jeder mit einem iq über 70 kann sich ausrechnen, was das bedeutet.
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stupid!


 
 
08
Dezember

frauenabend.
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ursula krechel (wahrscheinlich schreibe ich geisterbahn auf den wunschzettel, den ich wahrscheinlich doch nicht schreibe; oder vielleicht doch. ihr landgericht hat mich lange nicht losgelassen.)
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von ursula hahn habe ich noch kein buch gelesen, was definitiv ein versäumnis ist. muß es ja nicht bleiben.
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für ku'damm 56 und ku'damm 59 und für viele andere serien steht annette hess. ich bin ja in die ku'damm-sache zufällig hineingeraten. und der schnitt hat mich wahnsinnig gemacht: weil ich schnell wissen wollte, wie es weiter geht. mit wiederholungsgefahr. ist einerseits gemeint, daß ich mir das gerne noch einmal anschaue und andererseits, daß es wirklich leute gibt, denen selbst diese zeiten zu progressiv waren.
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und gegen diese art von altmännerphantasien hält - last but not least- simone solga dagegen.


 
 
03
Dezember
gute-nacht-musique?

 
 
29
November
wer jetzt noch gut schläft, ist einfach schlecht informiert*

(zur ergänzung)

*(dieser schöne satz ist leider und wie immer eigentlich: nicht von mir.)

 
 

ist die entlassung von hubertus knabe ein inszenierter enthauptungsschlag gegen die gedenkstätte? dazu es gibt auch andere stimmen. es wäre umso bitterer, wenn es "nur" um deutungshoheit ginge, und um die belästigungen geht es schon mal nicht mehr.


 
 
18
November
hoffentlich habe ich am 21.11. um 20. uhr zeit; alles kann passieren.

 
 
17
November

ich werde ja auch nicht jünger, also konservativ? in diesem sinne gerne: vielleicht sind wir – ein letzter aspekt – auch deshalb tendenziell in der defensive, weil wir uns inzwischen in der rolle der konservativen wiederfinden. wir sind die verfassungshüter, die bewahrer sozialer gerechtigkeit, der menschenrechte, der umwelt.
natürlich war konservativ zu werden nicht wirklich meine vorstellung, hoffentlich nur nicht verbittert oder verbrodert enden.
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den einzigen "glaubenssatz" (eine verkürzung eines zitates von hannah arendt) halte ich immer für erhaltenswert: niemand hat das recht zu gehorchen.


 
 
09
November
Frau Baruch aus dem Erdgeschoss
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hier ein kurzes gespräch mit dem autor der sendung.

 
 
20
Oktober
der aufreger der woche

nein, nicht die skurrile pressekonferenz , sondern das was zur konzertabsage für Feine Sahne Fischfilet gesorgt hat; jens balzer: "So wie die Neuen Rechten die Politik ästhetisieren und mit kalkulierten Mehrdeutigkeiten durchsetzen – so wollen sie umgekehrt der Kunst jedes Recht auf Nicht-so-gemeint-sein entziehen. Es gehört zum Wesenskern dieser politischen Ideologie, dass sie die Hoheit über die Ambivalenzproduktion absolut für sich allein beansprucht." so läßt sich übrigens die gesamte "textkritik" insbesondere nach dem chemnitzkonzert zusammenfassen. und david begrich sieht da noch eine andere parallele.


 
 
02
Oktober

papa - was war eigentlich die ddr? mama hat jedenfalls den podcast abonniert, um sich diese gesprächsrunde später anzuhören.
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die aktuelle filmische umsetzung "ddr" hat heute matthias dell besprochen, auf seine unnachahmliche art und weise.
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zufällig habe ich vor ein paar tagen gespräch noch einmal gehört. (dem möchte ich gar nichts hinzufügen. oder vielleicht nur, daß ludwig erhard schon lange tot ist sowie die soziale marktwirtschaft ...) ich will viel mehr auf das literarische übersetzen der ddr hinaus, was sich eben in so unterschiedlichen beispielen wie grünbein, tellkamp oder lutz sailer nachlesen oder -hören, auch nachschauen lässt.
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und das alles gibt nur zusammen so ein widersprüchliches bild. so wie die ddr eben war.
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dieses gemeinsame land ist nicht weniger widersprüchlich, nur anders anders widersprüchlich. aber freier mit dem umgang darin.
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ich möchte nur darauf hinaus, daß niemand fragen muß, irgendwann:
papa und mama - was war eigentlich die freiheit?


 
 
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update: 2018.12.14, 19:28
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