17
September
umdeutung: die mutter aller probleme.

wenn man sich auf twitter den hashtag maaßen so anschaut, dann schaut es so aus, als wäre maaßen schon entlassen. weil? er merkel kritisierte? dann könnte sie genausogut alle ihre minister und ministerinnen entlassen.
daß die opposition unisono nach dieser vorstellung: "was in dieser situation wahrscheinlich niemand vermisst hätte, sind einlassungen des präsidenten des bundesamtes für verfassungsschutz" seinen rücktritt forderte, ist eigentlich verständlich. warum die spd umgeschwenkt ist von einem zerknirschten naja, ist vielleicht dem machtkampf mit horsti geschuldet, der landtagswahl in bayern, und was und wem auch immer.

was aber die eigrigsten maaßenverteidiger verschweigen, ist daß maaßen einfach ein totalausfall war und ist. der sogenannte rechtsbruch wäre nicht seine entlassung, sondern - nach den vielen pannen und peinlichkeiten - die entlassung erst jetzt.

aber deutungsmacht ist deutungshohheit, die nur problemwahrnehmer haben. in dieser schwarz-weiß-denke werden sie, falls oder wenn sie ein problem wahrnehmen, wahrscheinlich entlassen. oder sie sind es schon.
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mit fast der gleichen verve wird gerne behauptet, daß dieses gedicht da nicht mehr stünde. ich habe heute noch einmal nachgeschaut und bin deshalb nicht auf deutungen angewiesen: es ist noch da.


 
 
07
September
mir ist eine alte geschichte in die hände gefallen.



 
 
06
September
seehofer, kann ich nur noch kopfschüttelnd zur kenntnis nehmen.
der ist nicht mehr konservativ, sondern reaktionär.

 
 
05
September

neben der beschäftigung mit den "wundersamen fragen zur leitkultur", die so melancholisch wie humorig beantwortet oder kopfschüttelnd zur kenntnis genommen werden, lese ich fallensteller (bezaubernd). und, wenn man mal erst einmal in dieser melancholisch-humorigen stimmung ist ...


 
 
30
August
das sollte einem doch zu denken geben: die brandstifter von der afd.

 
 
26
Juni
last but not least

als kabarettist ist georg schramm im ruhestand. (ich glaube eher, im unruhestand.)

als redner jedenfalls nicht.


 
 
05
Juni
wollen wir, daß das nie wieder passiert?!

nie wieder hass?! was für ein podcast. ich laufe jeden tag an fünf stolpersteinen vorbei, an fünf schicksalen und mehr.
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im tagesspiegel war letztens ein artikel über den hersteller der stolpersteine.
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und, noch ein filmtipp zum leben in der illegalität, damals.

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ich bin irgendwann bei recherchen, wie diese zeit in meiner heimatstadt war, auf diesen artikel gestoßen und mir werden diese worte nie mehr aus dem kopf gehen:
"Die Menschen, die vom Anger kommend durch die Schlösserstraße, über den Fischmarkt und durch die Marktstraße mit ihren Laternen dem Domplatz zustrebten, hätten eigentlich die Glassplitter ­unter ihren Füßen knirschen hören und sich vielleicht auch über einige mit Brettern vernagelte Schaufenster in den Geschäftsstraßen wundern müssen. Sie waren nicht zu über­sehen. Aber niemand wollte etwas gehört oder bemerkt haben."


 
 
31
Mai

mehmet daimagüler im gespräch: "der staat hat sein versprechen nicht gehalten."


 
 
23
Mai
last but not least.

erstmal: es ist genial. die etwas älteren jahrgänge mögen den kopf schütteln und finden, daß die darreichungsform etwas unkonventionell ist. sie könnten sich auch eingestehen, dass die anwendung des grundgesetzes bald genauso unkonventionell sein könnte.

ich will einfach unkonventionell bleiben und glauben, daß die idee von grundrechten ansteckend ist und bleibt. natürlich muß man immerzu dazu ermahnen.


 
 
06
Mai
marx? ok.

ich könnte ihnen da die lange nacht - karl marx aus französischer sicht empfehlen. lassen sie sich aber nicht irritieren, die französiche sicht besteht mutmaßlich darin, daß in dem aufgezeichneten gespräch mit uwe wittstock (moderation), rahel jaeggi, mathias greffrath auch ètienne balibar zugegen war. (wobei ich daraufhinweisen möchte, daß zumindest die teile 1-6 der reihe essay und diskurs - das kapital nachzuhören sind.)

next: entfremdet - mit karl marx am rande des nervenzusammenbruchs.

von einem nervenzusammenbruch bin nun (noch) weit entfernt, allerdings nervt mich, wenn hier längere zeit lektüre rumliegt, ehrlicherweise schon einige zeit nach ihrem erscheinen in der handtasche rumgeschleppt wird, also was auch immer.

last but not least: mal wieder keine musik, vielmehr ein erbe, welches sich in der untastbaren würde des menschen verwirklicht sähe, die soziale freiheit.


 
 
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update: 2018.09.18, 12:42
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