27
März

heimat ist mittlerweile ein kampfbegriff (einer von vielen).
oder.
heimat ist dort, wo die rechnungen ankommen.
nur.
rechnungen werden nicht in frage gestellt.
oder. nur selten.


 
 
17
Dezember
drei gute vorsätze

nicht den humor verlieren, nicht den mut verlieren, und den verstand
nicht verlieren.


 
 
22
Januar

die stafettenlesung – ein jahrhundert in 54 stunden habe ich (noch)
nicht verlinkt?

dann wird es wohl zeit.


 
 
03
Januar
tag drei, 2017.

es ist eine freude, ihm zuzuhören. keine freude ist, daß er offensichtlich so wenig verstanden wurde (und wird).
#
und, last but not least.
ich schaute bestimmt nicht alle sternstunden der philosophie im letzten jahr, vielleicht fast alle. ich weiß es nicht. so weiß ich auch nicht, ob und wenn, um welche tiere es ging. ich habe es mit tieren eigentlich auch nicht so. nicht mal mit pferden, obwohl ich (immer) von der- weitaus-besseren-hälfte und den kiddies mit"geschleppt" werde. was soll man machen, ich versuche, das beste daraus zu machen. deshalb habe ich der-weitaus-besseren-hälfte diese (für mich) außergewöhnliche sternstunde empfohlen. es ist quasi eine weiterempfehlung an die pferdeliebhaber unter ihnen. ansonsten ist es einfach eine überraschung.


 
 
08
Dezember
KLK an PTX

- die rote kapelle. so hieß der der ddr-film über die besagte rote kapelle. viel später erst habe ich den film geschaut. nach der beschäftigung mit der wahren geschichte der menschen aus hans falladas roman "jeder stirbt für sich allein". das stichwort war wohl plötzensee.

KLK an PTX ist nicht nur ein geschichtliches sondern auch zeit -zeugnis (aus der ddr), in der alle widerständler zwangsläufig kommunisten waren. das war jedenfalls für die ddr wichtig. seltsamerweise waren schon in der ddr kommunisten die menschen aus der vergangenheit. (aber das nur nebenbei.)

denn mich bewegt die geschichte der menschen - deren namen immer noch straßen und schulen tragen - umso mehr.




 
 
02
Dezember
last but not least: josef hader.

 
 
23
November
merkel, zum vierten?

es ist nicht ihre art, viel zu sagen. da können die journalisten noch so viel fragen. wenn man dann noch den begriff "soziale marktwirtschaft" als euphemismus mitdenkt, nun ja, was hat sie denn gesagt? etwas war dann doch interessant, nämlich das von der regierung selbst gestaltete wortkonstrukt "industrie 4.0" oder allgemeiner formuliert: die zukunft der arbeit. daß dieses thema den wahlkampf beherrscht, möchte ich eher bezweifeln. aber die kollision dieses themas mit dem einer republik, die sich manche in die grenzen von 67 wünschen, wäre wirklich spannend. es ist fast so, als wäre da noch einmal die physikerin in ihr durchgekommen, wenn sie von den herausforderungen der digitalisierung spricht. aber letzlich steht sie für eine politik der euphemismen und der machterhaltung und viel wahrscheinlicher wird der wahkampf nicht interessant sondern leider häßlich. was nicht nur an ihr und der sogenannten schwesterpartei liegen wird.
#
lange einführung. aber es führt irgendwohin. denn so bin ich dann auf das (in irgendeinerweise) abschließende porträt gespannt. vielleicht wird alexander osang ja ein letztes mal (nur was die kanzlerin betrifft) den bleistift spitzen, seine notizbücher verbrennen und den recorder (dem er ja ohnehin nicht traut) im meer versenken. aber ein porträt ist eben immer ein(e) versuch(ung) etwas mehr zu verstehen als sich selbst. und damit entführe ich sie jetzt ohne weitere umschweife (und das werfen herrn osang manche wohl vor, ohne klassenstandpunkt, ha! dabei kann ein portät über einen politiker oder eine politikerin kein unpolitisches portrait sein; nur muß man einerseits die politische "bilanz" nicht teilen und sollte andererseits diese selbst herauslesen können und sich dann seine eigene meinung bilden. man kann auch ansprüche an den portraitleser stellen), zu dem was man sogar heraushören kann. in das reporterforum, mehr noch: in dessen workshops. es ist nämlich eine fast einmalige gelegenheit, dem reporter - wenn auch nachträglich - mal über die schulter zu schauen. und anekdoten gibt es auch.
#
da ich weiß, daß das internet wenigstens äußerst fragil ist (nichts ist nerviger als tote links), verlinke ich ihnen die beiträge über das porträtieren so wie das vorstadtblogger eben tun: so präzise wie möglich.
in 2007 stand "der reporter als erzähler" (teil 1, teil 2, teil 3, teil 4) auf dem programm oder anders gefragt: wie schaut man als reporter auf "die welt"?
2008, teil 1 und teil 2; der reporter haßt es übrigens mit reporten zu reden. wer hätte das gedacht?
2009 porträtierte alexander osang zum dritten mal die inzwischen deutsche queen, teil 1, teil 2, teil 3.
und last but not least ging es 2010 um verrat und wahrheit (und eine überraschung? nicht der ballack-text ist verlinkt sondern, wenn ich richtig zählte, das vierte portrait. dann hat sich das ja schon mal erledigt).
#
der tenor der poliltischen korrespondenten war angesichts der erklärung von merkel, sie hätten eigentlich (immer noch) nicht verstanden, was ihnen die kanzlerin nicht gesagt hat. die von quer haben das mal verständlich gemacht und gekürzt. na, wenn das mal nicht realsatire ist.


 
 
18
Juni

 
 
16
Mai
vermischtes:

"politisch heimatlos" zu sein hätte hannah arendt genauso absurd
gefunden wie unpolitisch zu sein.

 
 
08
September
ps: nicht was, sondern wen ich immer schon mal verlinken wollte

erst (ein)mal muß man es irgendwie mit der farbe haben, speziell der hintergrundfarbe, was wahrscheinlich hintergründig zu sehen ist. aber wenn man ("mal") darüber hinweg schaut: dann ist er im wahren sinn der worte herrlich, der el commandante.


 
 
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update: 2020.05.25, 18:07
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