11
April
schon die frage!

was ich mir wünsche.
ehrlich gesagt, nichts.
na gut, weltfrieden.
ist nicht machbar.
dann frag doch nicht.
was anderes?
also was kleineres, muß ich?
ich muß.

ok, da gibt es ein thema, oder die idee, die gegenwart besser verstehen zu können, wenn man die vergangenheit wenigstens versucht, zu verstehen, und zwar beide vergangenheiten.

wenn man verstehen kann, ist die eine und andere irritation der gegenwart besser auszuhalten. aber, das ist eben nur so eine idee.

(ganz nebenbei habe ich mich noch nie gegen ein buch entschieden, nur "nochmal deutschboden": das höre ich vom autor am besten selbst.)


 
 
29
März

ich habe angela merkel nie gewählt und mich immer gewundert über die nicht nur aus sachsen stammenden wüteriche, sondern auch über die, die bis zu einem bestimmten zeitpunkt nur ihre wirtschaftlichen vorteile gesehen haben und denen zugleich eine entpolitisierung (an)genehm war, solange es ihnen zum vorteil gereichte, oder wenigstens nicht zum nachteil gegenüber minder-anspruchsberechterigter gruppen. dieses, ich möchte es ein durchschnitts-funktionieren nennen, diese sogenannte mitte ist viel weniger solidarisch als sie glaubt, aber auf eine seltsame weise viel mehr, wenigstens und wenn sie auf sich zurückgeworfen wird. kurz und gut: eine lobrede auf die bundesregierung oder ihre institutionen gibt es hier nicht.
#
aber (mit all der kritik an hiesigen institutionen). es reicht mir schon, wenn ich auf ein halbwegs rationales handeln vertrauen kann. und nicht auf ein winke-winke einem schiff hinterher.
#
ich meine, ich habe ihn den alternativen presseclub genannt, jedenfalls ist er immer schon anders gewesen, dieser ist aus gründen noch mal ganz anders.
#
jeder wüterich, wo immer er wohnt, hat hoffentlich begriffen, daß "wir alle" nicht im selben boot sitzen. manche feiern das und manche nicht. so einfach ist das.


 
 
18
Februar

mein archiv ist doch nicht so unbrauchbar wie ich dachte. extrem unbrauchbar scheint jedenfalls die hufeisentheorie zu sein, oder geworden zu sein. wir stellen die stalinisten mal hinten an, falls noch welche leben.

in dem beitrag, welcher die hufeisentheorie in frage stellt, wird ein komunalpolitiker erwähnt, dessen interview ich zufälligerweise gestern gehört habe. und ich muß einfach nur sagen - wenn sie ihre eigene politikverdrossenheit mit zynismus kompensieren wollen, zum beispiel gegen vermeintliche verbote mit einem selbstauferlegtem denkverbot vorzugehen oder anzuschreiben oder machen sie einfach, was sie wollen - sie sind wahrscheinlich kein komunalpolitiker. oder unpolitisch. oder ideologisch.

so weit, nicht gut. schlimmer geht immer. weil, denken nicht verboten:

oder.
error im system.
und


 
 
27
November
textformel: anbei die gewünschte gute-nachte-musique.

wenn es so schön sein könnte, wie es früher war: könnte das schön sein?
schön werden?
so wie damals hinterm mond?


 
 
09
November
30 jahre zeitenwende.

oder der "mauerfall". was uns die zeit gelehrt hat, ist daß nichts so bleiben muß wie es ist. vielleicht fällt zum ersten mal seit 30 jahren der blick auf 1989 und die darauffolgenden jahre besonders reflektiert aus.

ich habe mal vier beispiele aus dem programm des deutschlandradios ausgewählt, die für die probleme in den 1989folgenden jahre standen und gleichzeitig zeigen, welche chancen in den verschiedensten reflektionen stecken.

die resonanz auf #baseballschlägerjahre (ist geradezu überwältigend und erschreckend); ein grund mehr, das aufzuarbeiten, besser zu bearbeiten.

1990 war nicht "nur" das ende der ddr. da war die zeit bereits in einem umbruch, in dem auch die brd alter art im untergang begriffen war.

auf die frage, wie zerrissen dieses land jetzt ist haben manche die antwort: es könnte noch zerrissener sein! das ist eigentlich die einzige antwort und die ist nicht nur nach 30 jahren geschichtsvergessen und zukunftsfeindlich.

also, der zukunft zugewandt? und, der reflektion.


 
 
17
August

 
 
14
August
was bleibt. (ich hoffe nicht, die gut gepflegte schlechte laune.)



 
 
01
Juni
freiheit ist nicht,

sich auszusuchen, an welcher stelle der "wertschöpfungskette"
sich jeder seine stelle in der "wertschöpfungskette" aussucht.
das ist nur apologetik.

freiheit ist (oder wäre es) diese seltsame "wertschöpfungskette"
in ihre (traurigen) bestandteile zu zerlegen.


 
 
07
Januar
hart bleiben in der sache, aber freundlich in der natur

oder, sozusagen: das beste kommt zum schluß. viel besser jedenfalls als die ewigen twitter-grabenkämpfe im unsinn von ich-hab-die-wahrheit, diese immer dümmere andauernde abrechnung oder verbroderung.

hart bleiben in der sache, aber freundlich dem menschen gegenüber.


 
 
19
März
"auch der umgang mit salat überfordert die maschine."

"Die Restaurantkette will nun ihre Mitarbeiter besser für die Zusammenarbeit mit dem in sozialen Dingen unbeleckten Roboter trainieren. Erst dann soll dieser wieder den Arm um seine sechs Achsen kreisen lassen." diese passage bedeutet ja eigentlich, nicht die technik muß in die menschliche umwelt passen, sondern umgekehrt.


 
 
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update: 2020.05.25, 18:07
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