07
Januar
50 jahre nach 68.

kommt doch kein deutscher stolz auf deutsche rebellion auf. an dieser stelle hätte ein fragezeichen stehen können, aber es bleibt nur ein punkt. des soziologen aufgabe ist wahrscheinlich nicht, festzustellen wie bitter der ist.


 
 
10
November
Dieses Paradoxon bringt den Wutbürger erst so richtig auf die Palme,
er schreit nach Solidarität und Konkurrenz.
(jungle world)
und.
ob ein bißchen erneuerung ausreicht?
und.
versinnwechseln wir doch einfach nicht die perspektiven.

 
 
18
Oktober

Fürs "Verstehen wollen", um das es der Kollegin geht, müssen ein paar Hannah-Arendt-Zitate herhalten, dabei sind die so allgemein, dass man sich fragt, warum es nicht auch Goethe ("Es hört doch jeder nur, was er versteht"), Marie Curie ("Man braucht nicht im Leben zu fürchten, man muss alles nur verstehen") oder Hitchcock ("Richtig verheiratet ist der Mann erst dann, wenn er jedes Wort versteht, dass seine Frau nicht gesagt hat") getan hätten.


 
 
07
Oktober
ain't no mountain high enough

woran ich bei der frage wer ist wir? sofort gedacht habe, ist roger willemsens letztes essay "wer wir waren".

unvergesslich: roger willemsen hat auch immer gefragt, wer wir sein könnten.


 
 
27
September
das nennt man verkrustung

„Er (Dercon) liefert nur den Vorwand und die Gelegenheit, sich die Kontrolle über eine attraktive Immobilie anzueignen“, schreibt am putzigsten der Theaterimmobilienmakler Peter Laudenbach in der Süddeutschen Zeitung. An der 1A-City-Lage seiner Sprache wird erkennbar, wie wenig Fantasie in den Bereichen der Gesellschaft herrscht, in denen die Welt geordnet, die Eigentumswohnung abbezahlt und das Erbe in geschmackvollen Restaurants verfuttert wird. (matthias dell im freitag, einfach genial!)

die kleingeistige kritik an der besetzung der volksbühne könnte auch lauten: bewegt euch (bloß) nicht (mehr).


 
 
15
Februar

nikolaus bernau ist gelinde gesagt empört. und ich teile seine empörung, was den standort angeht, "der nichts, aber auch gar nichts zu tun hat mit der Friedlichen Revolution in der DDR oder der neuen deutschen Einheit." andererseits, wenn man in irgendeiner weise den schlossnachbau konterkariert, sozusagen verschüsselt ... vielleicht eine art zwei-denkmal-lösung, was auch immer.

brigitte fehrle führt auch den grundsätzlich falschen standort ins feld, kommt aber für mich zu einem überraschenden schluß (ab da ahnt man schon mal, wofür und wogegen noch alles gedenkmalt werden könnte), daß sie nicht wippen mit kippen in verbindung setzt, sondern auf die balance setzt. und das ist eben der quatsch: ein denkmal, welches an die friedliche revolution erinnert, muß gar nichts mit dem-deutsche-einheit-erinnern zu tun haben, hat mit balance auch nichts zu tun. das stichwort balance passt zum neunten oktober 89 genausowenig wie die deutsche ein(ig)heit.


 
 
14
Februar

sehr (sehr!) schön geschrieben: Herzlichen Glückwunsch Alexander Kluge.

"Weiterarbeit [hier muß ich einfach korrigieren: Weiteraufklärung] ist
eigentlich das, was in einem unheimlichen Zeitalter die richtige Antwort ist."


 
 
27
Januar

Das Schweigen der Intellektuellen


 
 
09
Dezember

leitkultur, schicksalsgemeinschaft?

(eine verordnete leitkultur ist übrigens der fehlende wille zu einer ernsthaften auseinandersetzung, anders gesagt: zu toleranz.)


 
 
06
Oktober
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update: 2019.06.21, 23:45
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