09
Januar
unbeschwertes lesen.

na, liest du was deprimierendes? fragte die weitaus-bessere-hälfte und spielte damit auf "winterschwimmer" an. er findet jedenfalls, die geschichten ziehen einen runter (von wo auch immer).

nein, nein, ich lese, sagte ich, einen krimi (seit langem mal wieder).

und? ja, kurzweilig. es ist jetzt nicht der beste krimi, den ich jemals gelesen habe; auch nicht der, der den ich am schnellsten gelesen habe (in zwei tagen) aber gut. ich war einfach neugierig.


ich mag seine kolumnen, mochte ihn im radio, um es zusammenzufassen: radio!!!

das buch ist verdichtet wie ein film. und berlin bleibt rau und düster - und, teile davon könnten berlin-nicht-möger verunsichern.


 
 
06
Juni
70 jahre berliner zeitung

wir haben mal beim leserfest vorbeigeschaut. und uns ein bißchen umgesehen.

im druckhaus.


die weitaus bessere hälfte wollte sich mal ein bild von den herren leo und gutsch machen, deren treuer leserfan er ist. also hat er sich ein bild gemacht.

(rechts: leo; links: gutsch)

ich selbst hab nichts gesehen und noch weniger verstanden, das leseraum-zelt war voll. und ich ganz hinten, hinter all den zu großen leuten. (der herr gutsch, dessen photo ich in den diversen beilagen wahrscheinlich oder (nur) überblättert habe, ist in letzter zeit so gut drauf: "Wenn sich diese Identity-Sache durchsetzt, dann hängt bald an jedem Keks ein Zettel, der erklärt, wo und mit wem das Huhn lebte, das die Keks-Eier gab. Mit Telefonnummer. Call your chick!" eigentlich wären diese sätze ein klassischer fall für die schönen sätze. aber das nur nebenbei.)

die letzten lesungen bestritten herr welding & co. und herr osang, schwer sich zu entscheiden. aber das leseraum-zelt leerte sich nicht wirklich und weiß gott, welcher ansturm im leseraum-raum herrschte, bei herrn teddy, sorry: welding.

außerdem war es heiß

und ich war nicht sicher, ob kind2 beziehungsweise wie lange es da mitspielt. gezwungen hätte ich es nur, wenn herr osang meine lieblingsgeschichte, auch eine geschichte mit der berliner zeitung, gelesen hätte; es mag das prinzip sinn und form sprengen, wollte ich fast schreiben, besser formuliert wohl: beanspruchen.

also sind wir kurzerhand mit der zeitung von übermorgen von dannen gezogen.



es war sehr schön, es hat uns sehr gefreut.


 
 
24
September
und, imma nach vorne schauen.

 
 
28
Mai
"demokratie oder kapitalismus"
eine replik auf das essay von wolfgang streeck.

so sehr auch mich die empfohlene rückkehr zu den nationalstaaten bei streeck irritierte, so irritiert mich doch der erfolgswunsch für die afd von habermas. wenn auch eine europäische opposition innerhalb des euro-
raumes fehlt; eine pro-europäische opposition gibt es jedenfalls.

"Patriotismus ist Liebe zu den Seinen;
Nationalismus ist Hass auf die anderen"
(Romain Gary)


 
 
04
Mai
ein wunderbares essay, warum die krise europas nicht die staatsschulden sind.
Wenn folglich der Kapitalismus des Konsolidierungsstaates auch die Illusion sozial gerecht geteilten Wachstums nicht mehr zu erzeugen vermag, kommt der Moment, an dem sich die Wege von Kapitalismus und Demokratie trennen müssen. Der heute wahrscheinlichste Ausgang wäre dann die Vollendung des hayekianischen Gesellschaftsmodells der Diktatur einer vor demokratischer Korrektur geschützten kapitalistischen Marktwirtschaft. Ihre Legitimität hinge davon ab, dass diejenigen, die einmal ihr Staatsvolk gebildet haben, gelernt hätten, Marktgerechtigkeit und soziale Gerechtigkeit für dasselbe zu halten und sich als Teil eines vereinigten Marktvolkes zu begreifen.

 
 
07
Dezember
was macht die konkurrenz?




na ja, sie schläft nicht und macht im grunde etwas ähnliches.

oder man macht auch mal was zusammen. im wettbewerb,
versteht sich.

haha: hacke versus martenstein (abba hacke ist mir lieber).

apropos, konkurrenz. die plant ein lifestymagazin, also im grunde
kein magazin.

 
 
06
Dezember
sehr schön, die lettre im kasten. mit wahnsinnsbildern von daniel beltra (ölkatastrophe deepwater horizon).

 
 
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update: 2019.06.11, 21:49
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