01
Dezember

diese aktion des zentrums für politische schönheit hat kontroversen ausgelöst. das beste eigentlich, was kunst bewirken kann. ich meine, in irgendeinem kommentar gelesen zu haben, daß diese aktion gerade deshalb völlig unpassend war, weil man gerade dabei war, diese unsägliche rede und die damit verbundene debatte zu vergessen.

wenn man diese meinung im afd-stil im nachhinein umdeuten wollte, könnte man natürlich behaupten, man wolle nicht schon wieder die in den mittelpunkt stellen, die sich im nachhinein sowieso als opfer gerierten und diese geradezu manische aufmerksamkeit ist völlig überzogen. also vergißt man das ganze am besten, nur so war es gemeint. nur ist die afd immer das opfer; mit vergesssen oder kritisieren, das suchen die sich schon aus. das zu vergessen ist nicht mehr möglich. nur, was denn dann?

ich fand schon die fragen genial, aber das ist noch wieder besser. ich mag diese abgeklärtheit, die ruhe darin. und, hört sich komisch an: auch die gewißheit, kunst macht nur vor, was die politik macht.


 
 
23
Oktober
wie überlegen wir (eigentlich): "in was für einer welt, verdammt noch mal, wollen wir leben?"


 
 
11
Oktober

Es gibt heute nicht viele europäische Linke, die bereit sind, so viel aufs Spiel zu setzen wie der katalanische Regierungschef heute.

und über den tag hinaus.

auch wenn die situation jetzt noch vertrackter erscheint. wie auch immer das ausgeht. man kann nur hoffen, daß es friedlich ausgeht: dieser "ungehorsam", die machtfrage zu stellen oder die macht in frage zu stellen. aber selbstbestimmungsrechte einzufordern schließt einen gewissen gehorsam schon aus, also machttechnisch. was quasi automatisch die zentralmacht auf den plan ruft.

kann man auf vernunft hoffen? hoffentlich bleiben die friedlichen wach.


 
 
13
Juli
die beste glosse ist:
natürlich die bissigste.

 
 
05
Juli
macron in versailles.


woran erinnert mich das? an das bild des zigarre rauchenden gerhard schröder?

 
 
25
Juni

mehr "sicherheit" mit mehr sicherheitslücken durchzulotsen, ist wie "freiheit" mit noch mehr freiheitslücken. und, mehr von weniger ist nicht genug.

und, weniger freiheit ist weniger anstrengend. im grunde haben wir eine anstrengend demokratische grundordnung. weniger anstrengend wäre besser, demnächst auch besser noch: noch weniger demokratisch. bleibt noch die grundordnung. steht sie für sich allein, und für oder gegen was eigentlich?

fangen wir vielleicht von vorne an. und, an erster stelle stellt sich nicht die frage nach der sicherheit sondern die der sozialen freiheit. mit sicherheit ergäben sich daraus an­stren­gende fragen. aber die unsicherheiten, die sie in sich bergen, könnten befreiend sein.


 
 
27
März
gegen den wind.

 
 
13
März

esther bejarano oder margot friedlander oder alice herz-sommer.


 
 
14
Januar
Bubis - Das letzte Gespräch

 
 
04
Dezember
last but not least

der titel ist blöde: "Bittere Armut wegen Bürokratie" (nicht mal: mittels bürokratie stimmte), aber die reportage ist bedrückend. es ist übrigens eine beeindruckende wortumkehr, daß sozialschmarotzer entmutigt würden durch so ein system. wenn sie die "sozial schwachen" als die sozial starken sehen, weil sich sich untereinander helfen. sind die sozialschmarotzer, die auf alles soziale pfeiffen nicht eigentlich die ermutigten? ken loach hat den menschen (die unter echten sozialschmarotzern leiden) einen denkwürdigen film gewidmet, "Ich, Daniel Blake".


 
 
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update: 2017.12.01, 22:26
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