07
Februar
nachgehörtes.

10 jahre finanzkrise.

 
 
22
Oktober
links, liegengelassen

fangen wir mal banal an. wie viel banaler machtwille von carles puigdemont steckt denn hinter dieser unabhängigkeitsbewegung? der interviewte macht nicht pfft, so wie es mir zum beispiel in den sinn gekommen wäre. irgendwie endet das interview dann aber doch so. oder so ähnlich.
ich habe an den versammlungssaal 50.1 gedacht. aber; was nun, wenn katalonien zur letzten ausfahrt nach europa würde? oder, aber: würde bleibt ein konjunkiv.
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in unserer milchstraße, müssen Sie sich vorstellen, soll es etwa 100 milliarden sonnensysteme geben und im weltall 100 milliarden solcher galaxien, aber das alles zusammen ist nur etwa zehn prozent des universums, und der rest ist 270 grad kalt und leer. das sind dimensionen, die wir uns nicht vorstellen können, mit denen wir den alltag wahrscheinlich nicht bestreiten können. doch das bedeutet nicht, daß wir das bewußtwerden hintenan stellen sollten.
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Freiheit + Kontrolle = Demokratie? das bug als feature(!)


 
 
17
Januar
herz bereit halten: berlin!

der fall holm ließe sich durchaus anders betrachten. jedenfalls halte ich ein schwarz-weiß-denken hier für völlig falsch. holm ist auch dieser schwarz-weiß-denke wegen oder seines verständnisses einer stadtpolitik scharf angegangen worden. man kann gerne auch rot-rot-grün als linksbizzar verstehen, links muß ja bizzar sein. berlin sowieso.

als berlin-brandenburgerin (ich befinde mich quasi nur wenige meter von der stadtgrenze entfernt, was ich gerne als kurz-vor-moskau bezeichne. aber das schreibt natürlich niemand auf ein ortsschild.)



weiß ich einfach, daß die linken völlig ungefährlich sind, wenn sie regieren oder mitregieren. kurz und gut: ich habe nie wirklich gemerkt, daß irgendwelche linken am werke wären, sie akzeptieren das system, sie treten meistens an, es labelmäßig links zu verwalten. und ich kann mir nicht vorstellen, daß ich die erste bin, die das gemerkt hat.

hat es nun so verschreckt, daß holm ein herz für mieter hat und angeblich keines für investoren? ernsthaft?



die debatte um holms personalie war einfach nur maßlos und ideologisch wenn nicht bizzar überhöht. dabei hätte es andere auseinandersetzungen gebraucht. auf andrej holm loszugehen, war bemerkenswerterweise nicht schwer. wie was auch dem denkwürdigen krisenmanagement der linken selbst zuzuschreiben ist, das nicht vorhanden war.

vielleicht auch, weil (kommt das niemandem in den sinn?) es für die linken von heute keineswegs selbstverständlich ist, ehemalige stasi-leute in ämter zu installieren, als sei das nichts weiter.

ich habe mich an ein buch erinnert, ich glaube, wenn man das liest, versteht man die ddr ein bißchen besser: haltet euer herz bereit. aber nur, wenn man (ernsthaft) will.


 
 
03
Dezember

es ist immer (wieder) ärgerlich, wenn nicht politikmagazine politik erklären oder es wenigstens versuchen und unterhaltsam, wenn die anstalt das tut.
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die linke, die hier die arbeiterklasse verraten hat, sind dann "die linken parteien unter kanzler schröder". großes fragezeichen. beziehungsweise ein direkter bezug zum link zur anstalt (für politisches bewußtsein).
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das wort klassenbewußtsein ist aus der mode gekommen. es scheint, gehört in eine ganz andere zeit, eine zeit davor. ist schon lange her. herrschaftbegriff kann davon nicht weggedacht werden. wird aber, regelmäßig. heute wird eher in "bewegungen" gedacht. daß bewegungen herrschaften (leider nicht "die herrschaft" als solche) aus ihren ämtern bewegt haben, wird trotzdem schnell vergessen. oder vergessen gemacht.
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wie dem auch sei, vielleicht ist sogar der redebeitrag von christina kaindl (obwohl ich wirklich nicht weiß, was es da [immer] noch zu lachen gibt.) noch interessanter als das, was didier eribon uns sagen kann.
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16
Februar
nachgehört und nachgelesen

safranski, sloterdijk, strauß & co., daß die unbedarft daherreden oder schreiben, das kann ich mir nur schwer vorstellen. ich würde es vielleicht als das dahergerede alter männer bezeichnen. aber das attribut "alt" ist absolut ungrecht, fallt mir sofort sein. jung im kopf zu sein, hat nichts mit dem alter zu tun; es ist wohl eher eine frag der einstellung.

zum nachlesen in zwei teilen: unsere nashörner und gosse und salon.


 
 
05
Februar
es geht oder ging (und da geht nichts mehr?)
ein gespenst um in europa.

 
 
20
Februar
ich mag ja seine gedichte. aber ein buch, welches sich um das jahr 1989 dreht, wollte ich (eigentlich) für lange zeit nicht mehr lesen.

was ich jedoch, mit wachender begeisterung tue, im vorhof des verschwindens.

na gut, na dann aber alles: "Alexander Osang erzählt in "Comeback" Geschichten von Freundschaft, Liebe und Verrat um eine ostdeutsche Rockband. Thomas Brussig macht in "Das gibt’s in keinem Russenfilm" Mauerfall und Wende ungeschehen, und Peter Richter beschreibt in seinem Debütroman "89/90" den letzten Sommer der DDR aus der Sicht eines 15-Jährigen."
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in die vergangene zeit hätte sie auch gepaßt, die gute-nacht-musique.


 
 
14
März

Das Gesetz erlaubt den Abgeordneten zwar schon heute Akten anzufordern, die Gemeindienste in ihren Zentralen und Außenstellen zu besuchen, Mitarbeiter zu befragen, vom Chef bis zum Sachbearbeiter. Nur: diese Instrumente hat bislang kaum ein Abgeordneter genutzt.
wer will schon mit gemeindiensten was zu tun haben?

in einem anderen artikel zum gleichen thema, dessen überschrift "vom kontrollwillen beseelt" lautet, fand ich noch diesen prosaischen satz: "wir alle sind von dem willen beseelt, dass wir nicht wieder nach vier jahren dasitzen und das wichtigste aus der presse erfahren haben."
selig sind die willigen, nicht im gemeinen, aber manchmal im geheimen.


 
 
10
September
eine stimme der vernunft.
im geheimdienstunwesen übersieht man das wohl wohlweislich, aber nicht aus einem guten grund: Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft mit ihren Staatsschutz-Abteilungen, so argumentiert er, müssten ja ohnehin alle strafbaren extremistischen Handlungen aufklären. Und die Polizei müsse ohnehin bei diesen Staatschutzdelikten auch Gefahrenabwehr betreiben.

 
 
29
Juni
wenn auch mittlerweile weltweit, hängt er doch am seidenen faden,
der widerstand; mit schwerem gegengewicht.
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das system ist tot, es (über)lebe das system. es findet (s)ein neues.
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eines jedenfalls ist sicher: die geschichte ist nicht zu ende.
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update: 2019.06.21, 23:45
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