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Januar
herz bereit halten: berlin!

der fall holm ließe sich durchaus anders betrachten. jedenfalls halte ich ein schwarz-weiß-denken hier für völlig falsch. holm ist auch dieser schwarz-weiß-denke wegen oder seines verständnisses einer stadtpolitik scharf angegangen worden. man kann gerne auch rot-rot-grün als linksbizzar verstehen, links muß ja bizzar sein. berlin sowieso.

als berlin-brandenburgerin (ich befinde mich quasi nur wenige meter von der stadtgrenze entfernt, was ich gerne als kurz-vor-moskau bezeichne. aber das schreibt natürlich niemand auf ein ortsschild.)



weiß ich einfach, daß die linken völlig ungefährlich sind, wenn sie regieren oder mitregieren. kurz und gut: ich habe nie wirklich gemerkt, daß irgendwelche linken am werke wären, sie akzeptieren das system, sie treten meistens an, es labelmäßig links zu verwalten. und ich kann mir nicht vorstellen, daß ich die erste bin, die das gemerkt hat.

hat es nun so verschreckt, daß holm ein herz für mieter hat und angeblich keines für investoren? ernsthaft?



die debatte um holms personalie war einfach nur maßlos und ideologisch wenn nicht bizzar überhöht. dabei hätte es andere auseinandersetzungen gebraucht. auf andrej holm loszugehen, war bemerkenswerterweise nicht schwer. wie was auch dem denkwürdigen krisenmanagement der linken selbst zuzuschreiben ist, das nicht vorhanden war.

vielleicht auch, weil (kommt das niemandem in den sinn?) es für die linken von heute keineswegs selbstverständlich ist, ehemalige stasi-leute in ämter zu installieren, als sei das nichts weiter.

ich habe mich an ein buch erinnert, ich glaube, wenn man das liest, versteht man die ddr ein bißchen besser: haltet euer herz bereit. aber nur, wenn man (ernsthaft) will.

mitschuetteln

 
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update: 2017.10.18, 16:12
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