21
November
dath, fantastisch.

 
 
14
Februar

 
 
15
Februar
versuche

es dauerte (immerhin) zehn minuten, da war sie beim thema. die flüchtlinge. laberlaberrhababer, jedenfalls meinte sie, die kinder können ja nichts dafür (wofür auch?) aber die eltern seien bekloppt. ich wollte nicht fragen, aber tat es trotzdem: wieso sie denn meine, die seien bekloppt. weil sie hierher kommen. aha. man kann das nicht so stehen lassen, ich kann das einfach so nicht stehen lassen und erwiderte, daß diese "beklopptheit" wohl eher verzweiflung ist. es ist sinnlos. sie liest schließlich in der zeitung, was los ist, in welcher auch immer. sie kennt keinen flüchling persönlich, hat mit flüchtlingen überhaupt nichts zu tun, weder in ihrer nachbarschaft noch sonstwo. aber sie will nicht gestört werden, irgendwie; sie ist nur besorgt. elternteil ist sie auch, nebenbei. eigentlich gehört empathie dazu.

es gab einen vorfall am ostkreuz, jetzt hat sie sich pfefferspray besorgt, wie ihre kolleginnen. es ist keine frage, so was will man nicht erleben, das ist schlimm. nur hatte weder sie noch hatten ihre kolleginnen irgendetwas damit zu tun. im öffentlichen nahverkehr sieht man so einiges, zweimal war ich drauf und dran, die u-bahn oder s-bahn zu verlassen. nicht weil ich in gefahr war sondern weil irgendwelche fahrgäste entweder untereinander agressiv wurden oder auch mal völlig ausgeflippt in ihr handy brüllten. alle gucken schockiert, weil man nicht weiß, was als nächstes passiert. das will niemand, das gibt es aber dann und wann und auch ohne flüchtlinge.

noch was zum pfefferspray. ich hoffe, sie ist sich im fall der fälle über die windrichtung im klaren. und das klingt blöd, aber müßte man das nicht üben, das einzusetzen? ich halte überhaupt nichts davon, sich zu (das ist jetzt die frage, ob ich das folgende wort in anführungszeichen setze) bewaffnen. vielleicht, weil ich an meiner geistesgegenwart zweifle, in dem moment der gefahr und des schocks zu reagieren. (wobei allerdings mitschwingt: sicher ist immerhin, daß ich immer noch krimi-fan bin. das als "beispiel ist überzogen? ok, trotzdem.) und, ich bin eben nicht die typin dazu, sich zu bewaffnen; ich machte mir keinen moment gedanken darüber, sie einzusetzen.

an welcher stelle sich beklopptheit und realismus begegnen könnten, müssen sie aber nicht, bleibt noch offen.


 
 
11
Oktober
die einarmige ausgabe einer kastanienfigur.

der zweite arm war einfach so verschwunden.

 
 
17
September

(eltern fragen: wann war ich das erste mal und mit wem, mit ohne eltern,
auf dem rummel?)

 
 
15
Oktober
kriminell:

ich habe den tatort verpasst. (ich verpasse, sozusagen, ja jeden tatort.)
weil das kind1 cluedo spielen wollte!


 
 
14
Oktober
frauen gefährdeten das (weitere) wachstum weiter

ich weiß jetzt nicht, wo sich in dieser lach- und sachgeschichte der wirtschaftspolitische sinn versteckt haben soll. vielleicht kann man(n) mir, gerne auch im stil einer lach- und sachgeschichte erklären, welche frauenquote keine "weitere belastung der wirtschaft" sein soll.
#
frauen sollten endlich mal fragen was sie für die wirtschaft tun können und nicht erwarten, daß die wirtschaft etwas für sie tut. und so weiter: laber-rhabarber.


 
 
07
Juni

das kind2 hat ein neues lieblingslied. so singt sie den ganzen tag schon: und du bist ein idiot.

sollte man das erlauben? der f., ein klassenkamerad von kind2, hat in der schule mal idiot gesagt. daraufhin mußte er eine ganze oder vielleicht nur eine halbe seite dieses wort schreiben. ich hab mich ja gefragt, worin da der lerneffekt bestehen sollte, außer dem, daß er sich das wort nachhaltig eingeprägt haben dürfte (und nur ein idiot es danach nicht nur sagen sondern auch schreiben kann). wer weiß, was auch immer.

na ja, jedenfalls haben wir in der folge dessen neuere und ältere sillylieder gehört und/oder gesehen. auf die frage, welches mein leiblingslied ist, ist die spontane antwort: findelkinder, keine frage. aber, oder? gar nicht so leicht, sich festzulegen. wo endet das, wenn man mal erst anfängt.



vielleicht sollte will ich kind2 den spaß an liedzeilen erlauben, bevor sie aufhört zu fragen.


 
 
20
März
da werde ich wohl auf meine nicht allzu alten tage nähen lernen müssen,
mit einer nähmaschine.

ja, die farben! ja, geht gar nicht. aber das sind nicht meine stoffe, und es ist auch nicht meine maschine. eigentlich lerne ich mit und von kind2 (weil sie das seit geraumer zeit schon in der, heutzutage heißt das "ig nadelarbeit", tut, also näht. nicht, daß ich darauf bestanden hätte. aber sie hat einen ausgesprochenen sinn für das praktische, das war einfach nur naheliegend.)

und wer, zum teufel, ist eigentlich auf diese wahnsinnsidee gekommen, dem kind2 seinen herzenswunsch zu erfüllen: eine nähmaschine?


 
 
16
März

 
 
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update: 2020.05.25, 18:07
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