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März

wer sich das streitgespräch der woche anschauen möchte, bittesehr.

ein paar kurze anmerkungen:

ich kann tellkamps ärger über äußerungen zum osten verstehen. ansonsten fand ich ihn, das hört sich überheblich an, zunehmend peinlicher, was sich vielleicht am besten am punkt fest machen lässt, wo er vom „großexperiment im land“ redet.

aber jeder, und das meine ich so, soll sagen was er denkt und meint und glaubt. und dieser fundamentale kritikpunkt, daß niemand anders als das kabinett (ich habe so gar keine lust, die minister zu entlasten) entschieden hat, wie und was es mit der aufnahme der flüchtlinge auf sich hat (kurze anmerkung: um kurz danach die asylbedingungen zu verschärfen), ist nicht von der hand zu weisen. aber das ist auch in den mainstreammedien so zu finden. (kurzer linktipp: wie links ist der medienmainstream?)

interessant finde ich, daß der subtext zur meinungsfreiheit auf die flüchtlingspolitik so verengt wird. heißt sozusagen: wenn ich eine kritische meinung zur flüchtlingspolitik habe, wird diese nur geduldet und ist nicht erwünscht. darüber muß man streiten (können). allerdings wäre allein mit dem begriff flüchtlingspolitik kaum etwas gesagt, denn sie wird gleichermaßen von rechts und links kritisiert, was darauf hinweist, daß sie weder rechts noch links sondern komplexer ist. das reicht von fragen, wie sicher herkunftsländer sind bis zu den tafeln, die ehrenamtlich geführt, erst einmal gar nicht mehr in frage gestellt werden. was letztlich in der oder-frage kulminiert. und damit werden die einen gegen die anderen in stellung gebracht.

die distanzierung eines verlages ist wahrscheinlich überfüssig, fällt aber auch unter meinungsfreiheit, sich zu distanzieren, wovon auch immer.

last but not least: warum habe ich von einer verengung des subtextes geschrieben? darum.

mitschuetteln

 
In Österreich...
...haben wir die gleiche Problematik aber andere Politiker.

Der Graben in der Gesellschaft durchzieht die Politik. Die Gutmenschen, das sind die Grünen, die linken SPÖ Mitglieder und die Caritas wollen die Welt retten und den Hunger besiegen!
 

fast noch verrückter als die welt retten zu wollen ist ja auch die idee, wenigstens europa zu retten und vielleicht den gesunden menschenverstand dazu, wer weiß. was dem entgegen spricht, behauptet: "so etwas wie eine gesellschaft gibt es nicht."

 

interessant, und die sachsen widersprächen vielleicht dem gedanken als letztem, ein ganz eigenes völkchen zu sein, aber kubitschek meint nicht den riss zwischen ost und west, sondern den zwischen deutsch-völkisch und denen, die damit nichts anfangen können. da ist mauer wieder da.

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update: 2018.09.18, 12:42
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