12
Dezember

dieser kommentar bringt es auf den punkt, daß auch den konservativen die übersetzung wirtschaftlicher fragen in kulturelle nicht gelingt, anders gesagt, es gibt keine konservative antwort auf die globalisierung. die es vor allem deshalb nicht gibt, wenn die bestehenden (wirtschaftlichen) verhältnisse als gegeben angenommen werden - das oben und unten und das arm und reich, was so sein und bleiben muß.

bei dieser art von akzeptanz, bleibt als sogenannte kulturelle antwort dann diese art von kulturrevolution. nur, wenn das die lösung ist, will ich mein problem zurück. die übersetzung wirtschaftlicher fragen würde vielmehr bedeuten, die wirtschaftliche ordnung in frage zu stellen (und diese frage stünde witzigerweise mitnichten im gegensatz zu freiheitlich demokratischen grundordnung. (ohne ordnung kommt man irgendwie nicht aus.)

es würde ganz nebenbei auch bedeuten, zu benennen, wer die profiteure der globalisierung im großen und im kleinen sind. und die sinnhaftigkeit dieses profites in frage zu stellen. mir scheint, die ausrede, dafür zu erschöpft zu sein, als ziemlich scheinheilig.


 
 
05
Dezember

bei aktionen vom zentrum für politische schönheit muß man die doppelbödigkeit immer mitdenken. gleichwohl, ich würde einen onlinepranger oder einem aufruf zum denunzieren weder gutheißen noch unterstützen. nur lautete die frage demnach gar nicht: erkennen sie ihren arbeitskollegen? sondern ging es um ein erkenne dich selbst? ich weiß es nicht. aber ich bezweifle, daß die erkenntnis korrelativ zur provokation ist.


 
 
10
August
#filmzeit

wildes herz.
zum thema (hyper)moralismus kommen wir später (noch einmal).

und?

error im system. und! schon wieder! (hyper)moralismus. kurzes fazit:
kaufen sie sich kein gewehr.
#
ach ja, der hypermoralismus: Das Böse wird nicht sagen ich bin das Böse, es wird sagen ich bin die Kritik am Hypermoralismus na ja. das böse ist eine kategorie im märchen. was könnte der künstler also meinen?
#
die frage müsste eigentlich sein, warum - wo immer moral aufscheint - unisono der nazi im spiel ist. gern auch dort, wo nicht mal von moral die rede ist. einfach haltung gezeigt wird, die andere offenbar so reizt, daß sie noch ohne explizite aufforderung, der andere möge sich ebenso (ver)halten als eben jene provokation verstanden wird. und wenn es zuviel der provokation ist, also der moral: dann ist es freilich hypermoral. der begriff sagt eigentlich mehr über die von (gesichteter) moral hypergenervten was aus.


 
 
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update: 2019.06.11, 21:49
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