11
Juli

wien, ohne

... ach nö.
#

zu seehofer fällt mir eh nix mehr ein.
#
und im 16. bezirk herrscht jetzt vermutlich ausnahmezustand.
#
und auch hier in den nachrichten wird heuer über das urteil im nsu-prozess berichtet und die kontroversen. bitter bleiben die offenen fragen. rückhaltlose aufklärung schaut jedenfalls anders aus.


 
 
14
Mai

programmtipp: we love israel! - allen deutschen fällt was zu israel ein
#
und. am ende des tages, ein kluger kommentar von anja reich: Jeder wusste, dass der Preis für das Geschenk des amerikanischen Präsidenten hoch sein wird. Und wer ihn bezahlen muss. Und alle haben es geschehen lassen.


 
 
04
Mai
last but not least, und musique.
sie sind wieder da, kurzweilig wie immer (und langmut vorausgesetzt).
#
und sie kündigen sich erst einmal, wie es heißt, nebulös an. und besimmt wird langmut vorausgesetzt. bis dahin kann man immer noch alte platten aufeinlegen.
it's beautiful.

 
 
26
April
immerhin ... nicht ohne die gute-nacht-musique.

das ist wirklich kein leichtes buch, was ich allerdings auch nicht erwartet habe. habe. nicht hatte, denn "durch" bin noch nicht - wie denn auch, wenn ich zum beispiel so wunderbare features höre; statt zu lesen - unterwegs.
#
außerdem lese ich parallel und dann gibt es noch die lektüre, die für unterwegs weniger geeignet ist, sie ist in jeder hinsicht zu schwer.
#
wichtiger wäre natürlich, die korrespondenzen zu pflegen. ja.
#
davor möchte ich die geneigten leser und leserinnen aber zum nach-hören anstiften. oder ihnen diese reihe ans herz? legen. naja, wohin sie wollen, vielleicht besser einfach empfehlen. (und, vielleicht auch nicht alles auf einmal.)
#
last but not least, die gute-nacht-musique. nicht besonders originell, aber ich mag das.


 
 
08
März

ich habe diese sendung eigentlich wegen sabine rennefanz gehört, ich wollte immer mal eisenkinder lesen. naja, eigentlich. vielleicht fühle ich mich auch zu weit weg von dem thema, obwohl ich wohl auch noch zu dieser generation gehöre, und mich ganz anders erinnere. mir fiel jedenfalls sofort manja präkels ein und deren streit mit moritz von uslar. wobei ich sagen muß, ich war begeistert von dem film "deutschboden", aber natürlich auch total befremdet, weil - vertraut wäre zu viel gesagt - mir das nur allzu bekannt ist. wenn auch nur aus einer gewissen distanz. und so wie ich manja präkels kritik absolut nachvollziehen kann, verstehe ich auch moritz von uslars haltung als teilnehmender beobachter. die "ossis" mögen diese sichtweise des "wessis" nicht, als eine sichtweise auf etwas quasi kurioses (im osten). dieses abgehängte hat ja stellenweise etwas kurioses. genau so wie es unbehaglich ist.

die gesprächsteilnehmer in der (ganz) oben verlinkten "länderzeit" haben alle ihre ost-expertise. mal mehr mal weniger staatstragend oder parteipolitisch. ob sie diesen stau an aufarbeitung dieser art "vereinigungstrauma" abzuarbeiten vermögen? ich weiß es nicht. oder ist es "hilfreich", nicht mehr vom osten zu sprechen? es hilft ja der frage auch nicht, wenn ich sie verstehe, weiter. aber das ist dann der letzte link: der große bogen, den ich spannen möchte: die"ossis" haben schon einmal erlebt, daß die gesellschaft (wie zweifelhaft) die auch immer gewesen sein mag, einfach so zerbröselt.

mittlerweile zerbröselt das ganze land, re­s­pek­ti­ve die gesellschaft.
(und jede ökomische ideologie)


 
 
15
Januar

was zum nachdenken: "die garantie für das privateigentum an den produktionsmitteln fiel im godesberger programm großzügiger aus als im grundgesetz".

und was zum lachen.


aber, das kann ich schon wieder versauern: staatstragend.

fürs fazit egal, aber:
"womit eigentlich haben die toten den hohn und den spott verdient, der da in friedrichsfelde über sie ausgeschüttet wird?" (hermann l. gremliza: haupt- und nebensätze.)


 
 
19
Dezember
wie sieht glückliches bewußtsein aus?



(so.)

und, ich kann nicht behaupten, damit gar nichts zu tun zu haben, oder was auch immer.
#

wenn ich lese: Die Wortverbindung „marktkonforme Demokratie“ bezeichnet den gesellschaftlichen Konsens insofern treffend: Demokratie vorschieben, um Wirtschaftsreligion zu praktizieren.", muß ich nicht mehr nur glauben, daß das ressort "politik" jeder zeitung, die ich bisher gelesen habe, eine spielwiese ist. politik in form von demokratie war einfach nur eine spielwiese.
#
richtig geraten, ich lese zur zeit (so): der eindemsionale mensch. mir gefällt das durch und durch negatorische. es ist hoffnungslos, aber das ist kein grund zu
resignieren.
#

"Der Rechtsstaat ist die Summe aller Mitarbeiter in Justiz, Polizei und Sicherheitsbehörden. Und der Politik." ja, recht ist politisch, natürlich. wenn herrschaft sich nicht mit einem disput beenden läßt, bleibt meine unhöfliche antwort die in vier buchstaben.
#
wenn heute so oft wiederholt wird, daß man wissen will, wer für was verantwortlich ist. die frage ist ja eigentlich, welche rolle wer wen spielen läßt. das ist ein rätsel: kontrolliert die politik die geheimdienste oder umgekehrt? ungeklärt.
#
der rest ließe sich aber sehr wohl, vielleicht nicht aufklären, zumindest aber wesentlich erhellen:

"Gab es vor ein paar Jahren immerhin noch sehr vereinzelt den ehrenvollen Vorwurf an ‚Die Anstalt’, Verschwörungstheorien zu verbreiten, so wurde inzwischen längst die effektivste und simpelste Sanktionierung in der als Demokratie ausgegebenen Diktatur des Neoliberalismus gewählt: Das kollektive Totschweigen. Nun gut, mehr Adelung geht nimmer."
schön geschrieben. oder schon (wieder!) verschwörerisch? man mag sich für die idee, die anstalt direkt nach den 19 uhr nachrichten auszustrahlen, nicht erwärmt haben oder was auch immer. aber geschrieben wurde darüber mal, 2014. liegt vielleicht am vorschlag (zu kurz gedacht!), der auch die 20 uhr nachrichten hätte einschließen müssen. das passte zeitlich nicht? das bedeutete einfach nur, eine nachrichtensendung unter den tisch fallen zu lassen. und die leute zappten dann von der anstalt direkt in die anstalt. was wenigstens mit informieren im sinne von inhalt zu tun hat.
#
und?
das land benimmt sich (wie immer) aus völlig falschen gründen wie im ausnahmezustand. im glücklichen bewußtsein: sich nicht bewußt zu sein.
#
und, wenn es darin wenigstens nicht so gründlich wäre ...


 
 
26
November

das beste an diesem gespräch ist der schluß.(sowie eigentlich die fragen von arno widmann besser sind als die antworten; aber das ist eine andere geschichte.) obwohl es ja die ganze zeit um freiheit geht, jedenfalls als zivilisatorischen anfang. aber diese frage, in der tiefe erörtert: sind wir zwangsläufig das was wir sind oder eben geworden sind, bleibt. der schluß ist immer gut, wenn fragen bleiben.
#
auch da bleiben fragen offen. bei mir:
Es ist leicht, als Zyniker durchs Leben zu gehen, aber es hilft niemandem weiter. Sein Hass auf den Gutmenschen hat einen Grund: Apologie eines verfemten Engagements.
ich weiß sehr wohl, was mit und hinter dem wort engagement steht. ich muß aber einwenden, daß ich bezweifle, es sei einfach, ein zyniker zu sein (nicht zu werden) und zu bleiben.

ich denke, zyniker benötigen einiges und mehr an kognitiven dissonanzen. sie haben einfach den hass gelernt. aber wenn sie das begreifen ...
#


 
 
15
Oktober

eine buchmesse ist ja zuvorderst keine dialogveranstaltung, auch wenn man sehr viele dialoge sehen und hören kann, andererseits ist der dialog dem verkauf ja nicht abträglich.

was von dieser buchmesse nun bleibt, ist der eklat und schon wieder mal zu viel aufmerksamkeit für die selbst erklärten opfer. nun haben deren anhänger die eine und andere wahlveranstaltung regelmäßig niedergebrüllt. ohne gebrülle scheint es nicht zu gehen. leider auch nicht ohne faustschläge.

daher habe ich dieses gespräch doch mit interesse verfolgt. ich muß trotzdem konstatieren, sehr wenig neugierig zu sein, aus gründen sozusagen. wobei ich betonen möchte, daß mein desinteresse aber mit einer forderung für #freespeech einhergeht. man sollte weder die leser noch die bürger unterfordern. im zweifel muß jeder das recht haben, groben unfug zu äußern, und im allergrößten zweifel das auch zu glauben.

man muß, ich möchte zum wesentlichen zurück, sogar gar nichts glauben. die österreicher sind in wahrheit viel witziger als ihre wahlergebnisse. oder. noch besser, wenn wir schon bei science sind: dietmar dath verhandelt die gegenwart in der zukunft an einem platz, der ihm gefällt.


 
 
10
Juli

hihi: rock gegen links. das fand der moderator wahrscheinlich so lustig, obwohl vorher dargestellt wird, wie es zu dieser missverständlichen meldung (missverständlich? egal.) kam, daß er seinen interviewpartner fragt: "teilen sie denn den aufruf von heikos maas" welchen aufruf? egal.

trotzdem ist das interview irgendwie erhellend: "wir haben halt wahlkampf." und das ist das seltsame. obwohl alle sagen, daß die reine zerstörungswut keine politische botschaft sein kann, wird da jede menge politisches hineingedeutet, bis hin zur interpretation einer nicht ausdrücklichen distanzierung. sollte man jetzt verlangen, dass sich der blome von rechtsrockfestivals distanziert? daß der da nicht rumtanzt, wie auch sein kollege von altenbockum?. (der wahrscheinlich noch nie getanzt hat, nicht mal im traum.)

ist halt wahlkampf, für die politischen ergebnissse des g20 und die botschaften der proteste dagegen bleibt da kein platz. die ersteren verkaufen sich von selbst und der rest? bleibt indifferent.


 
 
kopfschuetteln seit 3941 tagen
update: 2018.07.13, 20:00
blogger-sache
herzlich willkommen!
sie sind nicht eingeloggt. einloggen
menü-sachen
leit(kültür)sache

the revolution will not be televised.
oder.
um es mit hagen rether zu sagen: "Wir haben doch die Wahl. Kannste Sarrazin lesen oder Navid Kermani. Wir haben immer die Wahl zwischen beidem."

in eigener sache

frau kopfschuetteln

sachen suchen
 
kalendersache
Juli 2018
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
 
 
 
 
 
 
 1 
 2 
 5 
 7 
 8 
 9 
10
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
 
 
 
 
 
 
 
gute sachen - manchmal auch komplizen

herr stubenzweig

herr prieditis

herr dhonau

herr gorillaschnitzel

einfach einemaria (von wegen einfach!)

::phom::

mehr kültür-sachen

volker heise: in der fr und in der berliner zeitung

rationalgalerie

die AnStifter

merkur

die gazette

perlentaucher

zenith

glanz und elend

der freitag

agora42

kontext: wochenzeitung

prager frühling - magazin

de.hypotheses.org

slippery slopes

gesagte sachen
/ Eben habe ich es... arboretum / rechtsterrorismus:... kopfschuetteln / kiezradio.org -... kopfschuetteln / sabine bode im gespräch:... kopfschuetteln / ich habe mir heute,... kopfschuetteln / Schwarz-Weiß... arboretum / zündfunk 2017: kopfschuetteln / We ♥ Israel. kopfschuetteln / Wunder gibt es vielleicht... kopfschuetteln / jenseits der mauer,... kopfschuetteln
schriftsache
nebensache


xml version of this page

made with antville