13
Februar
mehr essay als diskurs:

die beiden sendungen: Der Mythos von der kulturellen Identität und Der Mensch als Staatsbürger. zu einem dreiklang wird es durch Ulrike Guérot, als eine hoffnungsträgerin.
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und. last but least, die gute nacht musique.


 
 

ich war neugierig darauf, nach dieser sternstunde etwas von hans ulrich gumbrecht zum thema trump zu lesen. denn ich würde gumbrecht als einen eher gemäßigten kritiker trumps bezeichnen, die schrillen töne interessieren mich nicht. es liest sich übrigens düsterer als es sich anhört. für gumbrecht ist ist beständige inkohärenz an trump das größte problem und die planlosigkeit.

seeßlen, der sich auch ausführlich mit trump beschäftigt hat, betont trumps zerstörungswut oder -lust "von nation und gesellschaft" (und institutionen), ist auch wenn er einen anderen zugang sucht, aber gar nicht so weit von gumbrecht mit seinem fazit: "Der politische Diskurs konnte Donald Trump nicht zähmen, denn so wie der politische Diskurs Donald Trump nicht verstanden hat, so versteht Donald Trump den politischen Diskurs nicht." das problem ist eben nicht, daß donald trump kein politiker ist sondern, daß er ein politisches amt innehat.

wenige tage nach diesem ereignis dachte ich (noch), wenn trump es in einem halben jahr schafft, sich mit der halben welt anzulegen, dann stellt sich die frage, ob man (auch das establishment) sich das ein ganzes jahr anschauen wird und will. aber heute las ich im videotext (fragen sie nicht, warum ich videotext lese, ich lese es halt), die deutsche regierung warnt ihre europäischen partner, sich bei trump anzubiedern, weil: "Es wird in Europa niemandem nutzen, wenn sich einzelne Länder auf 'Special Deals' mit den USA einlassen". ich bin eine schelmin und denke böse. und ich denke, daß man in europa, das am zerfallen ist (als eu), unsere sinnfreien ratschläge (sind schläge) mit "begeisterung" zur kenntnis nimmt. anders gesagt: nicht die ganze welt wiederum wird sich mit trump anlegen. die frage ist vielleicht, wer sich zuerst nicht mit ihm anlegt. ich möchte das zitat mit absicht so verkürzen: "Die Beziehungen Europas zu den USA beruhten schon immer "sondern ganz entscheidend auf den Werten, die wir auf beiden Seiten des Atlantiks teilen." das problem ist eben, welche wertvorstellungen wir teilen, um "unsere werte" zu tauschen.
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"alice mußte lachen" und weinen, gleichzeitig.


 
 
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update: 2017.08.16, 23:30
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